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Sonntag, 15 August 2021 18:51

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Zu Weihnachten bekam das Kind einen Gutschein für einen selbstgenähten und -gestalteten Pullover. "So mit Streifen an den Ärmeln" - war der Wunsch.

Als dann im Juni die Geschäfte wieder "normal" geöffnet waren, gingen wir in einem meiner Lieblingsläden WolleLädchen in Marburg einkaufen. Entschieden wurde sich für einen dicken grauen Sweat,  kombiniert mit 3 weiteren Farben für die Streifen/Zacken an den Ärmeln. Mittlerweile sollte der gewünschte Pullover eine Jacke werden. Einen Schnitt für die Jacke fand ich leider nicht, so speziell waren die Wünsche. Also versprach ich, den Schnitt von der geliebten Kaufjacke abzunehmen. Da hatte ich mich wirklich weit aus dem Fenster gelehnt.

Die Maße hatte ich schon länger abgenommen, aber den Schnitt noch nicht gezeichnet. Das war auch nicht so leicht. Das Papier*, was ich ebenfalls im Wolle-Lädchen auf Empfehlung einer Verkäuferin (anstelle meiner ansonsten verwendeten Folie) erstanden hatte, eignete sich hierfür sehr gut. Im Grunde hätte ich die Kaufjacke auseinander nehmen müssen, um die Schnittteile korrekt anzufertigen. Aber Sweat und Jersey verzeihen glücklicherweise kleine Fehler. Für die gewünschten Streifen kauften wir Jersey-Schrägband von Oaki-Doki* dazu. Wurde uns von den netten Verkäuferinnen empfohlen. Statt mehrere Farben Sweat zu kaufen erschien mir das auch eine gute Idee - da die gewünschten Farben nicht vorrätig waren, zumindest nicht in der gleichen Qualität. 

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Die Streifen aufzubringen stellte sich dann allerdings als gar nicht so leicht heraus. Bekanntlich dehnt sich Jersey. Und meine Maschine schiebt gerne mal den Oberstoff - leider lässt sich der Oberfußdruck nicht verstellen. Bei meiner nächsten Maschine wäre das ein Wunsch von mir. Der erste Versuch mißlang also schon mal, da ich die Naht zu nah am Streifenrand platziert hatte. Dabei wurde mir auch schnell klar, dass ich die eigentlich geplanten Ecken, um die Pfeilform zu erreichen, nicht akkurat würde nähen können. Gut, dass ich genügend Stoff gekauft hatte und die Ärmel nochmal zuschneiden konnte. Nach kurzer Beratschlagung mit dem Kind war dieses einverstanden, die Ärmel in der Mitte zu teilen. Die Streifen konnte ich dann ganz easy-peasy auf beiden Teilen annähen und mittig zusammen laufen lassen. Ganz so einfach war das aber auch nicht, da sich - wie bereits erwähnt - der Jersey sehr dehnt. Obwohl ich die Streifen alle auch mit dem Klebeband Wonder Tape von Prym* aufgeklebt hatte. Das ist eine gute Möglichkeit, etwas kurzfristig zu befestigen, um die Position beim Annähen beizubehalten. Ich habe sonst immer gerne mit dem Klebeband Stylefix von Farbenmix* gearbeitet, hier sollte man allerdings möglichst nicht drübernähen, da die Nadel durch den Kleber verklebt. Das ist beim Wonder Tape von Prym* nicht der Fall. Beide doppelseitigen Klebebänder haben jedoch ihre Vorteile, ich nutze beide weiterhin gerne.

Im Nachhinein würde ich vielleicht versuchen, die Streifen mit ganz dünner Vlieseline zu bebügeln und sie dann erst aufzunähen. Aber das wäre dann vielleicht schon wieder zu steif. Einen Versuch ist es sicherlich wert. Die Streifen liegen schön parallel, zwischen den Streifen blitzt jedoch immer mal der Hauptstoff durch. Stört mich (und das Kind) aber nicht.

Für das Bündchen fanden wir leider kein gut passendes Grau. Das fliederfarbene passte farblich sehr gut zu den Streifen.

Zuhause dann doch nochmal die Überlegung, welche Farbe es endgültig haben soll. Denn die Jacke sollte insgesamt nicht zu bunt werden. Es blieb aber doch bei Flieder.

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Das Bündchen hätte ich evtl. etwas straffer nähen können. Ich bin dabei von den Maßen der original Jacke ausgegangen, diese Bündchenware hat aber wohl eine größere Elastizität. Zur Not könnte ich das auch noch mal ändern. Kommt auch schon nicht mehr darauf an, denn soviel wie an dieser Jacke getrennt und neu genäht habe ich lange nicht. Es sollte ja auch schön werden. Und nicht gepfuscht. Solche gepfuschten Stellen gibt es trotzdem sicher noch, aber die kenne nur ich :)

Vor dem Reißverschluß hatte ich etwas Angst. Wie immer vor Reißverschlüssen. Dabei ist es dann doch nicht schwer. Er hätte gerne 2 cm länger sein können, leider gibt es die fertigen teilbaren Reißverschlüsse nur jeweils in 5cm Schritten. Zumindest im Kaufhaus. Der Reißverschluß ist von OPTI*. Oben fehlt also ein Stückchen Reißverschluß, aber auch das finden wir nicht schlimm.

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Das Kind wünschte sich die Taschen wie bei der Kaufjacke. So, dass die Taschenbeutel automatisch noch eine Innentasche ergeben. Das habe ich tatsächlich gut umsetzen können.

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Und ganz stolz bin ich auf den Streberstreifen am Reißverschluß.

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Den habe ich wirklich ganz gut hinbekommen und der Reißverschlußrand ist sauber verborgen.

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Zum Schluß habe ich noch die Kapuze angenäht. Den Außenstoff mit der Maschine und das Futter habe ich komplett per Hand angenäht. Das erschien mir als sauberste Lösung. Hier noch einen Streberstreifen anzubringen hätte mich an meine Grenzen gebracht. Einen Aufhänger hat die Jacke auch  - aus meinem Fritzicreativ-Label. Die bestelle ich immer gerne bei Dortex

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Und #mehretikette von Prülla musste auch noch sein. MOIN hat sich das Kind ausgesucht.

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Ganz schön kalt war es beim Fotografieren. Und das nennt sich dann Sommer...

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Es war wirklich schwierig, eine Jacke zu konstruieren und sich jeden einzelnen Schritt - was mache ich wann, was kommt vor der nächsten Naht ... - zu überlegen. Einiges ging schief. Vieles habe ich gelernt. Und ich weiß jetzt, ich kann es! Tschakka!

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Das "Kind" ist übrigens eine erwachsene junge Frau. Mit eigenem Stil und Geschmack. Das ist gut so. Meine #bestdaugtherever.

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Happy Sewing!

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Ich nähe mit:
Bernina B 350 (ähnliches Modell)*
Babylock BLCS*
Bernina 1150mda (Nachfolgemodell)*

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Gelesen 203 mal Letzte Änderung am Dienstag, 17 August 2021 14:42

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