fritzi

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Sonntag, 11 März 2018 11:53

Radiate

Schon lange wollte ich mal wieder handgesponnenes Garn verstricken. Zum Beispiel die wunderbare Fasermischung mit Seide, die ich Eisbonbon genannt habe. Der Pullover Radiate aus der Interpretations Volume 4 gefiel mir auch sehr gut. Warum diese beiden also nicht zusammenführen? Die zweite Qualität, die ich benötigte, fand sich ebenso im handgesponnenen Stash.

Samstag, 13 Januar 2018 20:58

Passt perfekt!

Solange die Eindrücke noch so frisch sind, berichte ich Euch vom letzten Wochenende. Ich nehme immer sehr gerne an Cordulas Veranstaltungen teil. Und wie sollte man das neue Jahr besser beginnen als mit einem tollen Kreativ-Wochenende?

Freitag, 05 Januar 2018 13:46

No Frills Cardigan

Im Dezember habe ich mir noch schnell eine Kuscheljacke gestrickt. Es ging wirklich schnell - glaubt mir! War so gar nicht geplant. Aber der No Frills Cardigan sprang mich immer wieder an, ob auf Instagram oder Ravelry... 

Im Lager befanden sich noch 3 Stränge Pinta Solids von Pascuali  in schönem silbergrau. Die Pinta ist eigentlich eine Sockenwolle, aber viel zu schade für Socken, da sie 20 % Seide enthält. Dazu musste ich allerdings Mohair kaufen, denn das findet sich bei mir höchstens in Einzelknäueln. Ich bin da ja ein bißchen empfindlich ... 

Mittwoch, 03 Januar 2018 00:49

Pieceful Cardigan

Endich kann ich Euch mal den fertigen Pieceful Cardigan zeigen. Begonnen hat alles bereits im August, als ich von Schachenmayr gefragt wurde, ob ich den Mixandknitkal mitstricken möchte. Hier in meinem ersten Post findet ihr meine Planung. Weitere Details könnt ihr hier im Zwischenstand nachlesen.

Ab Mitte Oktober habe ich dann mal mehr und mal weniger fleißig gestrickt. Ganz fertig war ich dann am 15. Dezember, nur fotografiert war die Jacke noch nicht. Gestern - zwischen zwei Regenschauern - konnten wir schnell Fotos machen. Das Licht ist nicht das Beste, aber seht selbst.

Samstag, 30 Dezember 2017 23:13

Auf den Nadeln ° Dezember 2017

Am letzten Tag des Jahres schreibe ich noch schnell einen Blogpost. Ich könnte noch so viele Projekte, die bereits fertig sind, vorstellen. Doch leider fehlt es momentan an guten Bildern. Tageslicht hat man nur am Wochenende und dann bin ich meist nicht fotogen... 

Auch einen Jahresrückblick wird es hier nicht geben. Nur soviel: Gemäss Ravelry habe ich in 2017 ca. 22 km Wolle verstrickt. Ich denke, es war sogar noch mehr. Nicht soo schlecht.

Aber jetzt zu einem Projekt, welches schon länger fertig ist aber noch nie getragen wurde. Vermutlich aufgrund der warmen Wolle in Kombination mit den kurzen Ärmeln. Aber der Reihe nach.

Bereits beim Boggertreffen 2016 in Berlin durfte ich mir die hübsche Juniper Moon Farm Herriot Fine mitnehmen.

Sonntag, 19 November 2017 04:59

Pieceful Cardigan - ein Zwischenstand

Mein Pieceful Cardigan wächst. Aber nur langsam, um ehrlich zu sein. Bereits am 7. Oktober startete der mixandknitkal bei Schachenmayr. Die liebe Tanja hat eine Jacke entworfen, die genau meinem Stil entspricht. Als Sabine von Schachenmayr mich fragte, ob ich dabei sein möchte, habe ich nicht sehr lange überlegt. Schon ein bißchen - da mir gleich klar war, das wird kein Zwischendurch-mal-eben-so-Projekt. Den ersten Bericht und meine Inspiration dazu findet ihr hier.

Donnerstag, 09 November 2017 12:25

Heartfelt - Auf den Nadeln November

Bereits am 30. August (Ravelry sei dank) begonnen und jetzt wieder aufgenommen ist Heartfelt, ein hübscher kleiner Cardigan, wie ich ihn mag. Die Anleitung stammt aus der Feder von Veera Välimäki und ist in der Interpretations Volume 3 zu finden. 

Begonnen hat es damit, dass ich meinen Breathing Space - er war viel zu weit - geribbelt habe. Aus der hellen Wolle habe ich auch einen Cardigan gestrickt, den zeige ich Euch ein andermal. Was tun mit dem schönen Einzelknäuel Tosh Merino light von Madelinetosh? Angestrickt habe ich den Cardigan Heartfelt, um zu sehen, ob mir das Muster zur Wolle gefällt und dann rasch 2 Stränge dazu bestellt. 

Mittwoch, 01 November 2017 20:48

A girl's best friend und Chobe 2.0

Mein letzter Post ist schon sooo lange her - über einen Monat... Liegt aber nur daran, dass ich keine Fotos machen konnte.

Morgen geht es nach Italien. Ich habe mir für meine neue Jacke - die ich hoffentlich nur in Deutschland brauche - ein Tuch gestrickt und eine passende Tasche genäht. 

Das Tuch ist A girl's best friend von Isabell Krämer. Angefangen am 1. Oktober mit dem KAL von HandHerzSeele

 

 

ist es passend zur Reise fertig geworden.

 

 

Das tolle ist, ich habe fast nur Wolle aus dem Lager verwendet. Nur einen kleinen Knäuel senfgelb musste ich kaufen, das reichte leider nicht. Ich mag die etwas außergewöhnliche Farbkombi sehr. Ich musste noch etwas jonglieren, da grau nicht für den zweiten Musterstreifen reichte. Ich habe dann die sehr gut abgelagerte Colinette Jitterbug eingefügt, die farblich gut passt. Sie ist zwar etwas stärker und fester gezwirnt, aber nach dem Entspannungsbad hat sie sich gut eingefügt.  

 

 

Und dann brauchte ich unbedingt eine graue Tasche. Die Kauftasche aus Kunstleder für 80 Euro habe ich bereits im September schnell wieder ins Regal gelegt. Dann sah ich auf Instagram bei Anluuka eine (selbstgenähte) Felltasche und erinnerte mich, dass ich auch noch schönen Fellstoff habe. Und graues Leder für den Boden - dachte ich. Dem war nicht so und ich habe mich kurzerhand entschlossen, eine ältere kurze Lederjacke zu zerschneiden. War eine gute Entscheidung, denn das Leder war nicht mehr das beste. Viel Arbeit steckt in meiner Chobe-Bag, die ich schon einmal aus Jeans genäht habe. Das Zerschneiden und Wiederzusammenfügen des Leders war sehr aufwändig. Aber es hat sich gelohnt. Die Tasche ist ein echtes Unikat und ich habe auch hier nur Dinge aus dem Lager oder Schrank verwendet. Ich mag Upcycling ja sehr - habe ich das schon mal erwähnt ;)?

 

Boden und Rücken der Tasche sind komplett aus Leder - der selbst genähte Henkel übrigens auch!

 

 

Das Vorderteil ist aus dem besagten - langhaarigen - Fell, dem ich noch einen Rahmen aus Leder verpasst habe, denn ich wusste bereits, dass sich diese langen Flusen nicht gut nähen lassen. Für die Reißverschlüsse habe ich noch Fransenanhänger aus dem Leder gebastelt. Nur den hübschen Taschenbaumler habe ich noch gekauft (für unter 10 Euro). 

 

 

Und ein passendes Kosmetiktäschchen (aus dem gleichen Stoff wie das Innenfutter und dem Leder) entstand auch noch.

 

 

Ich finde, alles passt toll zusammen und ich bin gerüstet für die morgige Reise.

 

 

Verlinkt mit Maschenfeins monatlicher Auf-den-Nadeln-Party.

 

Fakten

 

Chobe Bag - Anleitung von Elle Puls

Leder einer alten Jacke, Fellstoff von Karstadt

 

A girl's best friend - Anleitung von Isabell Kraemer 

alle Details in meinem ravelry-Projekt

Mittwoch, 27 September 2017 06:54

mix&knit-along mit Schachenmayr

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Am 7. Oktober startet ein Knitalong bei Schachenmayr. Tanja Steinbach, bekannt aus dem Fernsehen bei "Kaffee oder Tee" und "ARD-Buffet", hat eine Patchworkjacke #piecefulcardigan designed, die wunderbar aus den neuen Garnen der mix & knit Kollektion gestrickt werden kann. Die Garne lassen sich in ihrer Farbvielfalt und den unterschiedlichen Qualitäten toll kombinieren. 

 

 Quelle: Schachenmayr

 

Als ich gefragt wurde, ob ich mitstricken möchte, habe ich selbstverständlich sofort zugesagt. Meine Inspiration für die Garn- und Farbwahl ist die Ostsee. Jetzt denkt ihr bestimmt sofort an tiefblaues Meer und eine strahlende Sonne darüber. Weit gefehlt, das wäre mir zu bunt. Ich mag eine Ton-in-Ton-Kombination. Ob das bei der Wahl eines Blumenstraußes ist oder beim Outfit. Es muss immer stimmig sein. Ich mag bunt auch - keine Frage - aber nicht oder nur selten an mir. 

 

Diesen Sommer war ich zu einem Kreativ-Wochenende mit Cordula von HandHerzSeele an der Ostsee und habe dort tolle Eindrücke sammeln können. Auch im Winter letzten Jahres war ich zu einer wunderbaren Auszeit ganz alleine an der Ostsee. Diese Tage und die damit verbundenen Erinnerungen haben mich zu meiner Jacke inspiriert.

 

Das Wasser - mal ist es grau, mal ist es blau, mal schäumt es hell und glitzert.  

 

 

Die Steine in all ihren Farben: grau, schwarz, sand, rosé, creme, ocker oder gar Rottöne findet man.

 

 

 

Und dann der Strand - alle Naturtöne, von hellstem sand bis zu dunklem schlamm. Das Treibgut, was man dort findet, die Muscheln... 

 

 

 

 Der Abendhimmel in all seinen Farben... Wer ist nicht gerne am Meer...?

 

 

Ich habe mir 7 verschiedene Garne herausgesucht, die sich alle in diesem Spektrum befinden. Ob ich tatsächlich alle verwende, werde ich während des Strickens entscheiden. Zwei der Garne fallen vielleicht wieder raus. Oder auch nicht. Bei dieser Patchworkjacke kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen. 

 

 

Eine Maschenprobe habe ich schon mal gestrickt. Mit meiner neuen personalisierten Rundstricknadel von addi, die ich letzte Woche geschenkt bekam beim #addibloggertreffen. Die Probe gefällt mir schon mal sehr gut. Schön weich und fluffig verstrickt sich die Fashion Soft Mix mit Baby Alpaka.

 

  

Ich hoffe, Ihr habt jetzt auch Lust bekommen, mitzustricken! Ich bin sehr gespannt auf Eure Inspirationen. Weitere Ideen könnt ihr Euch bei meinen Mitstrickerinnen holen, alle zusammen findet Ihr hier bei den Inspirationen und Farben. Also - holt Wolle und Nadeln raus und strickt mit! Die kostenlose Anleitung zur Jacke erscheint am 7. Oktober in deutsch, englisch, französisch und niederländisch  auf der offiziellen Seite von Schachenmayr. Vorab gibt es schon die Infos zum Design und zum Garnverbrauch

 

Happy knitting!

 

Verlinkt mit Marisas maschenfeiner Party.

 

Folgende Qualitäten habe ich mir ausgesucht:

Soft shimmer

00041 mauve

00002 pearl

00056 ice

Soft Mix

00090 mittelgrau

00139 bordeaux degradé

Fashion Pieces

00202 ecru intense

00103 creme melange

Die Wolle bekomme ich freundlicherweise von der Firma Schachenmayr zur Verfügung gestellt.   

 

Freitag, 22 September 2017 08:09

Ein Besuch bei addi

Ich freute mich schon lange auf diesen besonderen Tag. Bei der Gustav Selter GmbH & Co. KG in Altena - besser bekannt unter addi - war ich zur Werksbesichtigung nebst Bloggertreffen eingeladen. Das familiengeführte Unternehmen sitzt im Sauerland, genau genommen in Altena, Stadtteil Dahle. Ist ja keine Entfernung, dachte ich mir so, und verzichtete bei dieser Reise auf die Deutsche Bahn und fuhr mit dem Auto. Nun ja, auch 160 km können sich ziehen. Die Strecke war quasi EINE einzige Baustelle und die letzten 30 km Landstraße zogen sich enorm. Landschaftlich sehr schön gelegen - aber doch einsam irgendwie. Kein Wunder, dass sich die Einwohnerzahl in den letzten Jahren von 36.000 auf 18.000 halbiert hat. Mit fliegenden Fahnen traf ich also Mittwoch in Altena ein, genau pünktlich zum Treffen. Einige Blogger waren schon am Vorabend angereist und hatten schon ordentlich gestrickt, gehäkelt und sich ausgetauscht. Das konnte ich auf Instagram bereits verfolgen und war ehrlich gesagt auch etwas neidisch auf die gemütliche Runde. 

 

 

Alle zusammen trafen wir uns gegen halb 11 bei addi im Verwaltungsgebäude und wurden sehr herzlich von Herrn Thomas Selter, dem Inhaber der Firma, und seinem Team begrüßt. Ein Gläschen Sekt und eine kurze Einführung von Herrn Selter und dann ging es schon los ins Werk. Darauf hatte ich mich besonders gefreut, interessiert mich die Herstellung eines Produktes doch immer sehr. Wir hatten Einblick in die gesamt Produktionskette vom Rohling bis zur fertigen Nadel.

 

 

Es wird gestanzt, geformt,

 

 

entgratet, reduziert, galvanisiert,

 

 

poliert

 

 

und sogar geheiratet! Ganze 25 Arbeitsschritte braucht es teilweise zur Herstellung einer Nadel.

 

Hier werden gerade in liebevoller Handarbeit die Nadelsets bestückt

 

 

In der Firma sind ca. 110 Mitarbeiter beschäftigt, davon ca. 30 in Heimarbeit für die Verpackung. Alles noch echte Handarbeit Made in Germany. Es können täglich 15 - 20.000 Rundstricknadeln gefertigt werden. Welche eine Zahl! Diese werden dann weltweit in ca. 50 Länder ausgeliefert. In Russland ist addi Marktführer und in Amerika - hier haben die Rundstricknadeln rote Seile - ist addi auch an der Spitze. Dort wird Herr Selter nur Mr. addi genannt. In China ist Herr Selter hingegen als Mr. Thomas bekannt. Andere Länder - andere Sitten. Auch in Norwegen - wohl fast in ganz Skandinavien - ist addi Marktführer. Das alles könnte auch daran liegen, dass es die Firma bereits seit 188 Jahren gibt. Und vor allem, dass sie die große Krise Ende der 80er Jahre als einziger von 14 deutschen Stricknadelherstellern überstanden hat! Wenn auch nur knapp, wie uns Herr Selter später berichtete.

 

 

Die Qualität spricht hier natürlich auch für das Produkt. Es gibt ca. 8 % Ausschuss in der Produktion. Rigoros wird alles aussortiert, was nicht den hohen Qualitätsstandards entspricht. Dadurch liegt die Reklamationsquote weit unter  1 %. Und sollte es doch mal zu einer Reklamation kommen, wird das Produkt anstandslos ausgetauscht. 

 

Woher kommt nun der Name addi? Die Mutter von Herrn Selter hatte bereits in den 50er Jahren die Idee zum ersten Katalog. Und dabei entschied sie, dass die Firma einen kurzen einprägsamen Namen haben müsse. Addi - das war der Spitzname ihres Mannes Gustav Adolf - so sollte die Firma ab jetzt heißen. Das dies eine sehr gute Wahl war, stellte sich später, als die Firma zunehmend internationaler tätig wurde, heraus. Denn in jedem Land kann der Name addi problemlos ausgesprochen werden - ob in Amerika, China oder den skandinavischen Ländern. 

 

Ich habe einen sehr guten Eindruck mitgenommen vom Unternehmen. Es herrscht eine gute und familiäre Atmosphäre. Das merkt man auch daran, dass die Mitarbeiter immer bereit sind, eine Extra-Schicht einzulegen, wenn mal ein Engpass besteht. Zum guten Arbeitsklima trägt sicher auch die monatliche Mitarbeiterrunde bei, die Herr Selter bereits vor 15 Jahren installiert hat. Hier werden die Mitarbeiter über den aktuellen Stand informiert, über Neuigkeiten und Pläne auf dem laufenden gehalten. Das gefällt mir richtig gut. 

 

Zwischendurch ging es zurück ins Hotel und wir nahmen ein leckeres leichtes Mittagessen zu uns. Danach ging es wieder ins Firmengebäude, wo eigens für das Bloggertreffen ein Raum eingerichtet wurde für uns... 

 

 

 

Sylvia Rasch, besser bekannt als Crasy Sylvie, durfte uns hier beim Come together das neueste Produkt von addi vorstellen.

 

 

Sie hat in Zusammenarbeit mit addi die addiCraSyTrio Nadeln erfunden. Das Nadelspiel besteht aus 3 biegsamen Nadeln mit je zwei verschiedenen Spitzen (Basic und Lace). Das Strickstück, gedacht sind die Nadeln vorwiegend für Socken, sitzt auf zwei Nadeln und mit der dritten wird abgestrickt. Dadurch, dass die Nadeln in der Mitte ein kurzes Seil haben, sind sie sehr flexibel und das Hantieren damit wird gegenüber herkömmlichem Nadelspiel - bestehend aus 5 steifen Nadeln - sehr erleichtert. 

 

Ich war zuerst skeptisch. Man hat als erfahrene Strickerin eben so seine Vorlieben. Wenn man sich aber mal aus der Komfortzone heraustraut und sich auf Neues einlässt, kann man doch die eine oder andere tolle Erfahrung machen. So auch hier. Nachdem ich mich mal an die Flexibilät der Nadeln gewöhnt hatte, ging mir das Ganze gut von der Hand. Ich stricke damit ein sehr schönes gleichmäßiges Maschenbild ohne die berühmten Leitern an den Übergängen. Ich stricke allerdings fester als mit dem Nadelspiel, denn normalerweise stricke ich Socken mit 2,25 mm Nadelstärke, hier reicht aber durchaus das 2,5 mm Trio. Meine erste Socke ist schon fast fertig. Die Wolle ist Step Color Nr. 18 von Austermann, die uns freundlicherweise vom Sponsor zur Verfügung gestellt wurde. 

 

 

Auch für Ärmel, die in der Runde gestrickt werden, kann ich mir das flexible Trio sehr gut vorstellen. Und natürlich für Verzopfungen. Toll, dass wir in der "kleinen" Goodie-Bag gleich mal 3 verschiedene Stärken erhalten haben. Wenn Ihr sie ausprobieren wollt, die Nadeln kommen in den nächsten Tagen in den Handel. 

 

 

Das Highlight für alle war wohl die personalisierte Rundstricknadel, die wir von Herrn Selter erhalten haben. Jeder bekam eine 5,0 mm Rundstricknadel mit eigenem Namen. Ist das nicht toll? Und das beste ist, man kann sie unbedenklich benutzen, denn der Name wurde mit der neuen Lasermaschine aufgebracht und geht also nicht ab. 

 

 

Die Großzügigkeit der Familie Selter muss ich nochmal erwähnen. Beide, Herr Selter und seine Gattin, Frau Malcus, sind sehr herzliche und offene Menschen, die ich als bodenständig und sehr leidenschaftlich kennenlernen durfte. Sie haben sich mit den Vorbereitungen so viel Mühe gegeben, der ganze Tag war einfach nur gelungen und von vielen Überraschungen und Neuigkeiten geprägt. Wir durften in vieles Einblick nehmen, uns vorher wünschen, welche Produkte wir gerne anschauen möchten, alle Produkte ausprobieren und zum ausgiebigen Testen mit nach Hause nehmen. Viele Wollhersteller u.a. haben als Sponsoren fungiert

 

 

und wir hatten genügend Wolle zum Schwelgen und Testen.

 

 

Wer Stash abbauen wollte, war hier fehl am Platz... Eine große Goodie-Bag bekamen wir zum Schluß auch noch

 

 

Über einige Dinge werde ich separat noch berichten, sonst wird es hier heute zu lang. Z.B. warum es ein schwarz-rot-goldenes Sofa gab.

 

Alles in allem kann ich nur sagen:

 

Danke an addi - Es war ein wunderbarer Tag!

 

 

Übrigens, auf die Frage, ob Herr Selter denn auch stricken kann, erzählte er uns, dass er nur ein einziges Mal in seinem Leben eine Reihe Luftmaschen gehäkelt habe. Und zwar vor lauter Langeweile auf einer Messe in London. 

 

Und einen Verbesserungsvoschlag hätte ich noch, lieber Herr Selter. Bitte stellen Sie an jedem größeren Bahnhof einen solchen Automaten auf. Damit wäre uns Handarbeiterinnen wirklich sehr geholfen!

 

 

Happy knitting!

 

PS. Wer sich jetzt noch fragt, warum eigentlich bei addi geheiratet wird - hier die Auflösung: In der Hochzeitsabteilung werden die Nadelspitzen mit den Seilen verbunden, quasi "verheiratet".

 

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