Mittwoch, 21 September 2016 05:09

Klatschmohn im Herbst

Artikel bewerten
(1 Stimme)

Bereits im Januar hatte ich mir eine Erinnerung an meinen Urlaub an der Ostsee gegönnt. Und auch die passende Anleitung war zügig gefunden.

 

Eine Maschenprobe gab es auch schon im Juni und ich wollte eigentlich beim Kreativ-Wochenende in Daaden anschlagen. So war der Plan.

 

Gestern habe ich dann endlich mal angefangen. Zuerst habe ich mal nachgesehen, was Coquelicot eigentlich bedeutet. Klatschmohn! Da ist doch der Name wirklich Programm ähm die Farbe ;) Als hätte ich's gewusst. Er blüht zwar schon im Sommer, aber er macht sich auch im Herbst gut (und das Jäckchen passt dann genau zum Wohnzimmerteppich ;) ).

 

 

Das Muster geht über vier Reihen und ist total eingängig. Schnell konnte ich es mir merken und strickte munter drauf los. Nach dem zweiten Teil kamen mir dann leichte Zweifel... Tja, wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Ist ja hinreichend bekannt, nä...? 17 Reihen des Musters soll man stricken NICHT 17 WIEDERHOLUNGEN. Ich hätte mir in den Hintern beißen können.

 

 

Na gut, auf ein Neues. Zurück ribbeln ging schnell und so sieht das Ganze doch gleich viel besser aus...

 

 

 

Die Anleitung heißt Grand Coquelicot und ist von Hel et Zel. Beim Anblick von 10 Seiten Anleitung bekomme ich ja immer erst mal etwas Angst. Aber sie ist wirklich gut geschrieben - auch wenn mein Erkältungskopf oft mehrmals lesen musste. Die Wolle ist Cool Wool Cashmere von Lana Grossa und ich stricke sie mit Nadeln 3,25. Sie ist wunderbar weich. 

Diese Jacke ist im September auf jeden Fall auf meinen Nadeln und wandert deshalb zu Marisa und ihrer monatlichen Sammlung

Happy knitting!

 

Edit merkt noch an, daß es die kleine Schwester Coquelicot sogar als kostenfreie Anleitung gibt! 

Sonntag, 18 September 2016 07:51

Sophie's erster Schultag

Artikel bewerten
(0 Stimmen)

"Godi*, kannst Du mir zur Einschulung etwas nähen...? Aber ich habe mir etwas ausgesucht, das ist ganz schön schwer! Ich weiß nicht, ob Du das kannst..." Na klar kann ich das. Zumindest den Mund vollnehmen kann ich ;) Das war wirklich nicht so leicht, ich habe ziemlich geschwitzt und des öfteren mit dem Nahttrenner gearbeitet. Aber schlußendlich hat alles funktioniert und gepasst.

 

Und endlich war der große Tag da.

 

 

Geschenke auspacken mittels Flaschendrehen

 

 

Jetzt jeden Tag in die Schule - das überlege ich mir aber noch mal...

 

 

oder doch lieber spielen...?

 

 

Ein schöner sonniger und lustiger Tag war es - Abschlußbild mit meinen beiden Lieblingsmädchen ;) (sind das eigentlich Großcousinen?)

 

 

Hier nochmal die "Schuluniform" ;) im einzelnen... ein Shirt aus Jersey mit Ringeln und Schleife

 

 

ein Faltenrock aus dünnem Denim mit Punkten

 

 

eine Jacke mit doppelt geknöpftem Revers aus Sweatshirtstoff in dunkelblau, abgesetzt in rot

 

 

 

und aufgestickten Initialen

 

 

 

dazu passende gestrickte Kniestrümpfe in weiß mit roten Schleifchen.

 

 

Einen (rosa-Mädchen-) Kuchen hatte ich auch noch gebacken 

 

 

und eine Tunika als Geschenk genäht mit Eisprinzessinnen-Motiv - der Renner momentan!

 

 

Da es sich ausschließlich um Stücke auf und unter den Nadeln handelt, schicke ich alles noch zu Marisas monatlicher Sammlung.

 

 

Stoffe vom Stoffmarkt und aus dem Stash

Anleitungen aus ottobre 1/2011

Knöpfe vom örtlichen Wolldealer (teuer als der komplette Stoff!)

Strümpfe aus Lana Grossa solo cotone, kostenfreie Anleitung von Schachenmayr

 

* Godi = hessisch für Patin

 Fotografin: jjaannaaoo

Montag, 12 September 2016 17:02

Fairisle

Artikel bewerten
(0 Stimmen)

Mein liebster Podcast bzw. Videocast ist Fruity Knitting. Andrea und Andrew sind aus Australien, leben aber in Deutschland, ganz in meiner Nähe. Naja, für australische Verhältnisse ;) Sie stricken beide, Andrea mehr, Andrew lernt gerade. Momentan moderieren sie zwei knitalongs. Andrew führt den firstgarmentkal und Andrea den fairislegarmentkal. In deutsch: Andrew strickt seinen erstes Oberteil und lädt zum Mitstricken ein. Andrea ruft zum Stricken eines Mehrfarben-Strickstücks auf. Beide KALs laufen bereits länger, der Einstieg ist aber noch möglich. In der kommenden Episode des podcast wird es eine Collage mit kurzen Vorstellungen der Teilnehmer geben. Ich bin auch dabei. Also, falls ihr mich live sehen wollt ...

Jedenfalls war Wiolakofta schon lange auf meiner to-knit-Liste. Genau genommen seit September letztes Jahres. Da habe ich in Frankfurt beim Yarncamp nämlich Kathi aka my.ling kennengelernt und sie zeigte mir die Jacke. Die Anleitung hatte ich schnell gekauft. Auch die Wolle. Ich habe mich für Lima von Drops entschieden. Die ist nicht so teuer und war m. E. auch gerade im Angebot. Falls es nichts wird, wäre es nicht so schlimm... Wobei ich ja immer Verwendung für Wolle finde.

 

Gestern habe ich dann mal die Maschenprobe fertig gestrickt und gebadet, sie stimmt jetzt. Nur mehr Reihen benötige ich, das kann ich während dem Stricken leicht korrigieren.

 

 

Die Probe trocknete gestern sehr schnell, somit konnte ich gleich anfangen.

 

Eine der ersten Musterreihen (auch noch eine von wenigen mit drei Farben) musste ich gleich zurückstricken, da ich eine Masche zu spät mit dem Muster begonnen hatte. Maschenmarkierer platzieren hilft! Die Jacke wird von unten nach oben in einem Stück gestrickt und bekommt einen steek, der dann nachher aufgeschnitten wird. So richtig gut klappt es mit der Fadenspannung noch nicht und ich würde sehr gerne je eine Farbe rechts und links führen, auch das ist sehr gewöhnungsbedürftig. Wie macht ihr das so?

 

 

Da ich sicher an dieser Jacke immer wieder stricken werde im September, schicke ich sie zu Marisas monatlicher Aktion

 

Happy knitting! 

Sonntag, 11 September 2016 06:03

Maschenfeine Tücher stricken

Artikel bewerten
(0 Stimmen)

Die liebe Marisa von Maschenfein hat ein Buch herausgebracht. Ein Buch zum Thema Tücher stricken. Es enthält 25 Anleitungen sowie basics zum Thema Stricken  (und Häkeln). Das Buch musste ich selbstverständlich haben. 

 

 

Zufälligerweise habe ich letztens reduzierte Wolle bei einem meiner Lieblings-Wolldealer gekauft, die prädestiniert für ein Tuch ist. Silkhair von Lana Grossa. Ich mag Mohair schon sehr, habe aber leichte Probleme damit, zumindest direkt am Hals. Die silkhair ist jedoch mit einem 30-prozentigen Seidenanteil ausgerüstet, sie ist wirklich soft. Einen Versuch ist es wert. 

 

 

 

Gestern habe ich also angeschlagen. Das Stricken mit dicken Nadeln und sehr dünner fusseliger Wolle ist gewöhnungsbedürftig. Vor allem, da ich zuletzt eher mit Nadelstärke 2,25 und 2,5 gestrickt habe, zum Beispiel diese Socken (EIN Sockenprojekt muß immer sein ...)

 

 

 

oder auch den Cardigan Old town, der im übrigen bereits fertig ist, nur noch nicht fotografiert. 

 

Das Tuch Hinata gefällt mir richtig gut und das Muster ist nach einer Weile auch leicht zu merken.

 

 

Witzigerweise passt die Wolle bzw. die Farben genau zum Cover vom Buch.

 

 

Ich überlege, es in 14 Tagen mitzunehmen nach Berlin und von Marisa signieren zu lassen. Wann trifft man die Designerin schon mal persönlich?

 

Im übrigen gibt es bei Marisa gerade einen knitalong. Da reihe ich mich mit meinem Tuch Hinata ein. Und bei der monatlichen Auf-den-Nadeln-Aktion selbstverständlich auch.

 

 Happy knitting!

 

PS. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil... Der KAL bei Marisa startet erst zum 14. September! Naja, leg ich es eben noch mal zur Seite, ich habe ja noch ein paar andere Projekte! Außerdem ist Marisa nicht so streng, habe ich gerade gelesen, es zählen auch angefangene Projekte ;)

 

 

Dienstag, 23 August 2016 12:42

Old town wächst

Artikel bewerten
(0 Stimmen)

So habe ich auch noch nie gestrickt. Von oben nach unten schon. Aber dann zuerst die Ärmel nach den Schultern? Nö. 

 

 

Finde ich aber richtig gut, denn jetzt brauche ich nur noch den Körper stricken  ;) Die  Anleitung ist Old town, gestrickt wird mit Wollmeise pure.

 

Meine Fortschritte schicke ich gleich mal zu Marisa Auf-den-Nadeln-im-August.

 

Und dann, liebe Anneli, stell Dir vor - ich habe heute Wolle gekauft. Unter anderem Silkhair von Lana Grossa in grau und gelb! Ich fand sie plötzlich gar nicht mehr so kratzig am Hals ;) und *pssst* sie war reduziert ... Genau wie die Puntino, so eine schöne Farbe, auch da konnte ich nicht widerstehen. Die Knöpfe, die ich für Sophies Einschulungs-Outfit kaufen "musste", waren eh schon so teuer, da kam es auf ein bißchen Wolle auch nicht mehr an...

 

 

Happy knitting!

 

 

 

 

Sonntag, 14 August 2016 13:46

So treu...

Artikel bewerten
(0 Stimmen)

habe ich an meinem Tuch Linientreu gestrickt...

 

 

 

Es machte so einen Spaß, den Farbverlauf der selbstgesponnenen Sommerblume zu beobachten und später zu überlegen, welche Qualitäten und Farben ich dazu nehme, da die 100 g handgesponnene nicht reichten. 

 

 

 

Das Tuch ist riesengroß geworden und hat sich wunderbar ausspannen lassen. Die ersten 3 Dreiecke hatte ich leider mit einer kleineren Nadelstärke gestrickt, aber auch das ist gut ausgespannt. In  manchen Teilen sieht man leider die Spannfäden und die Übergänge in den Dreiecken sind manchmal nicht korrekt. Aber wer will schon korrekt, wenn es echte Handarbeit ist? Ich jedenfalls nicht. Außerdem sehe das sowieso nur ich selbst. 

 

 

Meine Lieblingsfotografin hat tolle Fotos gemacht. Und glücklicherweise hatten wir auch herrliches Wetter dafür.

 

 

Die Anleitung ist toll geschrieben von Ute Nawratil.

 

 

Gestern habe ich dann noch eine Maschenprobe gestrickt für Old town, eine Strickjacke, die ich mir aus Wollmeise pure stricken werde. Die Anleitung habe ich im Zuge der MMM21016-Aktion der Podcasting-auf-Deutsch-Gruppe gewonnen, danke an die liebe Ina!

 

 

Und alles zusammen schicke ich zu Marisa Auf-den-Nadeln.

Happy knitting!

Seite 8 von 83